Circuit des lacs – ausprobieren, ob es funktioniert.

Ich bin mir sicher, dass einer von diesen Scheißerchen (oder einer von seinen Kumpels, Neffen, Brüdern, Cousins …) bei dem alten Rad Rahmen und Felge beschädigt hat. Alles nur eine Frage hoher Geschwindigkeit, Gewicht und Aufprallwinkel.
Ich fand es ganz praktisch, das neue Rad in bekanntem Terrain zu fahren. Es gibt da ein paar Steigungen, die sehr lebhaft im „Muscle-Memory“ gespeichert sind und mit dem alten Rad … „grenzwertig“ zu fahren waren – trotz Elektro-Unterstützung. Es ist also ein höchst subjektiver Vergleich, wie sich #3 auf der Strecke verhällt.






Und wie schon befürchtet, hat sich nach etwas „Stock & Stein“ das Farbdesign in „schietig vermatscht“ verschoben.

Und dann ist da noch „Handmade in Germany“.

Fahrleistungen? Es ist schneller. Die Geometrie ist nicht wirklich dramatisch anders, aber das bischen anders und die 29er Pneus erzeugen einfach ein angenehmes Fahrgefühl. Die Bremsen sind hervorragend und ein Leben ohne Luftfedergabel ist durchaus vorstellbar, aber nicht wirklich erstrebenswert! Ein purer Traum im direkten Vergleich auf bekannten Wegen. Handgelenke und Schulter werden erheblich geschont.



„Schneller“ – hier spielt auch die massive Änderung der Übersetzung eine Rolle. Schon bei #1 hat es mich gestört, dass die 46 Zähne des Umbausatzes auf minimal 11 Zähne der Shimano Deore trafen. Ich habe es beim Kasetten-Verschleiß gemerkt. Eigentlich bin ich nur auf 4 Gängen gefahren. 1-5 waren praktisch ungebraucht. Vor dem Umbau von #3 waren es 34:11 maximal, aber das Rad war auch für eine andere Einsatzart ausgelegt.
Nun mit 52:11 kommt tatsächlich Leben ins Spiel. Die Trittfrequenz bei hohen Geschwindigkeiten ist deutlich geringer. Oder andersherum: Wird es hektisch an der Kurbel, steigt auch die Geschwindigkeit. Gleichzeitig ist die Verteilung der Kasetten-Nutzung anders 4-10 ist Standard, 11-12 häufig. 1-3 brauchte ich nur für wirklich extreme Steigungen und DIE sind in der norddeutschen Tiefebene eben doch eher sparsam verteilt. Die 167 m des Schleswig-Holsteinischen Matterhorns verteilen sich zudem auf eine eher unspektakulären Rampe.

