

#1 und #2 waren tolle Projekte, getrieben von dem Gedanken, dass die Basis-Fahrräder wohl hinreichend stabil sind. #1 ist dabei relativ alt, so um 15 Jahre, und hatte eine sehr hohe Laufleistung, also viel und lange über „Stock & Stein“. Ständig einen Blick auf die kritischen Stellen war durchaus dem Unwissen geschuldet, was ich dem Rad schon alles zugemutet habe. Die Straßen- und Wege-Verhältnisse der Umgebung waren auch nicht gerade zuträglich. Schlaglöcher und Wurzel-Durchwachsungen, unsauber Verlegte Kantstein-Absenkungen – alles Dinge, die auf Dauer die Stabilität von Rahmen und Rädern herausfordern.

Eine kräftige „8“ im Hinterrad, ausgelöst durch eine angerissene Felge führte zu einer intensiven Sichtung der offensichtlich kritischen Stellen und dabei kam ein Riss im Rahmen zum Vorschein. Das war vielleicht etwas zu viel „Stock & Stein“ mit etwas zuviel Geschwindigkeit und vielleicht etwas zu viel Gewicht?
Die gefederte Vorderradgabel hatte ihren Zenit auch lange überschritten. Korrosion und ausgeschlagene Lager haben die Funktion eingeschränkt und Ersatz war durch die lange Lenkstange für den speziellen Rahmen nicht zu finden.
Bevor nun gutes Geld schlechtem hinterher geworfen wird, habe ich mich für #3 entschieden.

Projekt #3: Umbau der designierten #3 mit Komponenten aus #1. Lenker, Schutzbleche, Gepäckträger, Beleuchtung und natürlich der E-Antrieb. Die 29er Geometrie ist höchst willkommen, das kannte ich bereits von dem (geklauten!) Merida Big Nine, dass ich sehr gerne in England bewegt habe.

An’s Werk! Erstmal muss diese grässliche Farbe weichen. Zerlegt und neu lackiert geht es dann an den Umbau.

