
Ein Ministerium startet eine Ausschreibung, Firmen bewerben sich auf fremden Flugplätzen und eines Tages – Padautz – gibt es ein Ergebnis. Von Ergebnis bis Einsatzbereitschaft ist dann der zeitliche Abstand erschreckend kurz. Zudem ist auch die „Verteilung der Waffen“ sehr speziell. Vollzeit Fachkräfte aus Rechtsberatung, Bauplanung, Genehmigungswirtschaft versus ehrenamtliche Kräfte auf Seiten des Flugplatzeigentümers.
Team Betreiber, Team Ämter, Team Hardware-Lieferanten, Team ehrenamtlicher Vereinsvorstand und die Verzahnung der unterschiedlichen Teams hatte teils brisante Intensität. Nur vier Monate für die Genehmigungen Wasser/Abwasser, Strom, Internet, Feuerwehr, Abfall Entsorgung, Treibstoff-Versorgung, provisorischer Hangarbau, kleines Containerdorf, Zufahrtsrechte, Flugbetriebsfläche, Taxiways, Abstände, Überfahrtrechte, Pachtverträge … und die Anbindung Dritte für die Übereinstimmung der Ergebnisse mit den baulichen Durchführungen.

Nein, das ist kein gigantisches Lego. Obwohl … so ganz weit weg ist das nicht.

Natürlich läuft nicht alles rund. Das Team Betreiber hatte damit zu kämpfen, dass viel Hangar-Baumaterial just-in-Time geliefert wurde, aber der Aufbau-Dienstleister in letzter Minute abgesagt hat. Das wurde dann anders gelöst. Aber sind es nicht genau solche Hürden, die aus einem gewöhnlichen Projekt das Interessante machen? Das Befriedigende, weil man es trotzdem geschafft hat?







Natürlich HAT es geklappt und der Betreiber konnte vertragsgemäß die Einsatzbereitschaft herstellen. Natürlich war viel Prominenz am Platz zum Empfang des Applauses und der lobenden Worte. Natürlich war weit mehr Prominenz am Platz als die wirklich aktiven Beteiligten. C’est la vie.






Insgesamt ein wirklich sinnstiftendes, gutes Projekt mit vielen interessanten Aspekten.

