Thema WhatsApp

Zugegeben, sehr hilfreich und nützlich. Zu welchem Preis? „There ain’t no such thing as a free lunch.“ und so hat es mich nicht gewundert, dass in einigen Projekten NDAs zirkulierten, in denen u.a. die Nutzung von WhatsApp ausdrücklich untersagt war.

Die technischen Details dazu mögen komplex sein. Von Datenschützern gibt es wohl Bedenken, ob Daten, Bilder oder Zusammenhänge zwischen Personen hinreichend EU Recht entsprechen.

Mit solchen Betrachtungen möchte ich mich nicht befassen. WhatsApp gehört wie Facebook und Instagram zu Meta. Die Vernetzung der Daten macht mir Sorgen und mir fehlt der Glaube – WISSEN kann ich es nicht – dass die gemeinsame Zugehörigkeit zu Meta wirklich Autarkie sicherstellen kann.

„Wir wollen Grönland haben, um jeden Preis.“ Hört man diese Worte erstmal im Radio, wird aus einer verbündeten Nation erstmals ein Agressor. Wir kaufen kein Oel oder Gas mehr von dem Agressor Russland, weil er die Ukraine überfallen hat. Warum soll ich Daten oder Zusammenhänge an ein Land liefern, dass agressiv fremdes Territorium beanspruchen will?

Für mich habe ich daher beschlossen, diesen Dienst nicht mehr zu nutzen. Käme es zu der angekündigten Agression, würde es ohnehin nicht mehr funktionieren. Wie wohl auch Microsoft nicht mehr oder Meta oder Apple, Amazon, X oder was noch auf der Liste steht, die täglich in mein Leben hinein reicht.

Social Media im Januar 2026

Winter 2026

Januar 2026 – und immernoch beginnt jeder Weg mit dem allerersten Schritt. Der Grund des Weges ist die Art, wie unser modernes Gewebe, dass 80 Jahre Frieden und Wohlstand in Europa erzeugt hat, zerfällt und die gemeinsamen Werte internationaler Rechtssysteme vernichtet werden. Der Weg ist die Vermeidung von Abhängigkeiten, die auf unser Leben Einfluss haben.

  • Kein Gas mehr aus Russland. Wärmepumpe und demnächst Strom vom Dach. Ergänzend dazu Strom von den Bürgerwindparks in der Umgebung.
  • Deutlich weniger US Anbieter mit den Daten, die ich liefere und für fragwürdige Informationen, die mir auf Schreibtisch prasseln.
  • Facebook wird gekündigt.
  • WhatsApp wird gekündigt.
  • Mit Microsoft verbindet mich eine lange Erfahrungszeit seit den späten 80ern, beginnend mit MS-Dos bis heute Windows 11. Den Nachfolger werde ich nicht mehr erleben, demnäst wird auch das hier mit Linux geschrieben.
  • Android wird mich wohl noch eine Weile begleiten, da gibt es keine Alternative.
  • Amazon, das Konto ist gelöscht.
  • McDonald, BurgerKing und Starbucks sind ohnehin nie hoch oben auf der Liste gewesen. nun werden sie aktiv gemieden.
  • Kelloggs steht nicht mehr im Regal.
  • Heinz ist ohnehin über die Zeit zu süß mutiert. Es ist ersetzt.
  • Bose/Sonos – Ersatz ist intensiv in der Planung.

Die Liste wird konsequent wachsen.

Manchmal ist Disruption ja auch der schlichte Anlass, Dinge aus einer anderen Sicht zu denken. Bewirken wird es nichts. Ich brauche diese Schritte nur einfach, um auch wieder in den Spiegel zu sehen.