Russland, Erdöl und Erdgas, Erpressung mit Lieferengpässen, Nord-Stream (wer auch immer es gewesen sein mag) – die Vorstellung, dass irrationale Staatenlenker darüber entscheiden, ob mein Haus warm ist oder nicht oder wieviel es mich kostet, es warm zu halten, ist für mich nicht akzeptabel.
Es ist noch nicht so lange her, dass ich mit Überzeugung gedacht habe, dass niemand freiwillig gesellschaftlichen Wohlstand riskiert, um politische Ziele mit Gewalt zu verfolgen.
Ich musste umdenken. Es passiert. Als es im Osten zu passieren begann, war es durch jahzehntelang trainierte Narrative fast … logisch, dass es passieren würde.
Der Reflex: Die Gasheizungen im Haus gingen praktisch gleichzeitig durch „End of Lifecycle“ defekt. Der Meinungsbildungsprozess zu einer Wärmepumpe ging schnell.
- Null Abhängigkeit zu fossilen Energieträgern.
- Neue Abhängigkeit von elektrischer Energie.
- Etwas über die Hälfte davon kann auf dem eigenen Dach erzeugt werden.
- Der Rest kommt aus regenerativen Quellen, die um uns herum in der Landschaft stehen.
Wenn Unwahrscheinlichkeiten sich erstmal manifestieren, ist der nächste Schock nicht weit. In den USA wandelt sich die Regierung zu einem Akteur, der dem Osten sehr ähnelt. Die gleiche Ignoranz zu jahrzehntealten Vertragssystemen, die gleiche Bereitschaft zu Vertragsbruch, nur sind die trainierten Narrative klassische 180° Brüche. Seit 80 Jahren konsumieren wir US-Popkultur, kulinarische Kultur, Mondlandungen, Flugzeugbau, Microelektronik, IT, GPS und vieles mehr – weil es von den „Guten“ kommt.
Unsere „Guten“ verändern sich. Völkerrechtswidrige Aktivitäten im Iran und Venezuela, der Griff nach Kanada oder Grönland, die ICE Aktivitäten in den USA und der bereits thematisierte CLOUD-ACT. Die USA haben sich in einer Weise verändert, die mich dazu veranlasst, Maßnahmen zu ergreifen.
- Raus aus Abhängigkeiten.
- Ersatz von gewohnten Produkten zu Produkten anderer Provinienz.
- Vermeidung der Einflüsse von IT-Anbietern, die direkt von Weisungen der US Regierung abhängig sind.
- McDonald, BurgerKing und Starbucks mögen weitgehend EU-Produkte verwenden. Kann man das glauben? Unabhängig davon gibt es Franchise-Verträge, die erhebliche Gelder der EU entziehen und das Steuervolumen in der EU reduzieren. Wahrscheinlich legitim. In dem Licht der aktuellen Regierung jedoch ein Signal, dass man vermeiden kann.
Das EU-Sanktionsregime gegen die Unterstützer des Krieges gegen die Ukraine sind umfangreich, Was würde passieren, wenn die USA Grönland annektieren? Das weiter gedacht, erzeugt Szenarien, die kaum vorstellbar sind.
