Seit den späten 80ern, beginnend mit MS-DOS bis heute Windows 11 beschäftige ich mich mit Microsoft Produkten. Outlook war sehr lange meine Kommunikations-Zentrale. Excel, Word und Powerpoint waren Standards. SBS und Exchange ebenso. Es hat sich viel Wissen angesammelt, was heute das Leben einfach macht.
Mit der grundlegenden Veränderung des politischen Kompasses habe ich nun ein System im Haus bzw. auf meinen Rechnern, von dem ich annehmen muss, dass es im Zweifel nicht meine Interessen verfolgt, sondern „nach Hause telefoniert“ und einem fremden Herren gehorcht.
Erneut, ich WEISS es nicht, also muss ich Glauben und das fällt mir zunehmend schwer. Deshalb nun auch hier eine grundlegende Änderung und leider auch eine teure.
Windows 11 wird dieser Tage von meinem Rechner grundlegend gelöscht und durch ein hinreichendes Linux Derivat ersetzt. Das ist nicht trivial, bereits die Auswahl der Distributionen, die NICHT US-Recht unterliegen, erfordert Detailarbeit. Für den Umstieg selbst gibt es gute Tutorials, da mache ich mir keine Sorgen. Ich habe eine sehr hohe Affinität zu unbekannten Bedienkonzepten, also habe ich vor dem Unterschied Linux/Win11 wenig Bedenken. Ein paar Programme werde ich für Linux nicht finden oder werde sie neu anschaffen müssen – DAS ist der teure Aspekt. Allerdings will ich einräumen, dass ein paar Programme auch nicht mehr die Wichtigkeit in Zukunft haben werden, die mich intensiver darüber nachdenken lassen würden.